UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE | |
Nichtverschüttung, Forschung und Entwicklung |
"Wir setzen auf die effizienteste Möglichkeit einen Lawinenabgang zu überleben - die Nichtverschüttung" so bringt Peter Aschauer den Ansatz der ABS-Lawinenairbags auf den Punkt. Produktoptimierung und bessere Notfallausrüstung für jeden Skifahrer oder Snowboarder der sich außerhalb des gesicherten Skiraumes bewegt, sind das Ziel. Der neue ABS® TwinBag ist das Resultat aus rund 30 Jahren Erfahrung, permanenter Weiterentwicklung und Umsetzung von Praxisergebnissen.
Das Wichtigste für die Zukunft: Unsere Vergangenheit
VORGESCHICHTE
Ein Forstmeister machte in den 1970er Jahren eine interessante Erfahrung - hatte er erlegtes Wild auf den Schultern, blieb er in Schneebrettern an der Oberfläche. Diese Volumenerweiterung des eigenen Körpers wurde anschließend mit großen Kanistern und Ballons getestet. Die Geburtsstunde des Lawinenairbags.
Das Patent dafür erwirbt 1980 Peter Aschauer, nachdem er selbst einer Lawinensituation ausgesetzt war. Er gründete die Firma ABS Peter Aschauer GmbH und beginnt mit der Entwicklung eines Systems, dass dem Lawinenopfer in Sekunden eine ausreichende Volumenvergrößerung ermöglicht, ohne den Skifahrer zu behindern.
1985 | Vorstellung des ersten vollfunktionsfähigen Airbagsystems auf der ISPO. |
1989 | Der DAV Summit Club rüstet alle teilnehmenden Variantenskifahrer bei den "Ski-Plus Wochen" mit ABS und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung des ABS-Lawinenairbag Systems. |
1995 | Das renommierte Eidgenössische Institut für Schnee - und Lawinenforschung wird für umfangreiche Testserien gewonnen. Es folgt eine völlige Umstellung des Systems. |
1996 | Vorstellung des ersten ABS® Systems mit Doppelairbag (TwinBag) |
1998 | Die Firma Deuter übernimmt die Fortentwicklung der ABS-Rucksäcke und verhilft dem System zu einem weiteren Durchbruch. Die Rucksäcke waren außerordentlich praxisorientiert, mit hohem Tragekomfort. Das Angebot wurde erweitert, so dass von Bags für die Variantenfahrer bis zum Tourenfahrer mit 50 Litern Packvolumen für jeden Einsatzbereich ein geeigneter Rucksack zur Verfügung stand. |
2002 | Dynafit übernimmt den Vertrieb der ABS-Rucksäcke weltweit. |
2003 | Es wurde ein spezielles Bag für die Freeride-Szene entwickelt. Dieses Bag war stark gewichtsreduziert und hatte durch eine neuartige Hüftgurtkonstruktion mit Neoprenflossen eine sehr enge Körperverbindung. Dieses Freeride-Modell hat sich oftmals in der Praxis als Rückenprotektor bewährt. |
2004 | Neues Design der gesamten Rucksackpalette mit der Bezeichnung ECOLINE. |
2005 | Durch ein neues Airbagmaterial konnte eine günstige Faltung und Unterbringung des Airbags erreicht werden. Es wurden die Rucksäcke entsprechend angepasst. Es entstand die neue Rucksacklinie ESCAPE. Hierbei sind die Airbags flach in Außentaschen untergebracht und behindern den Rucksackinnenraum in keiner Weise. |
2008 | Die ABS® Vario-Line ist die patentierte best-practice Lösung für die individuellen Ansprüche von Freeridern, Skitourern und Bergführern. Das zweiteilige System besteht aus der ABS® Base-Unit mit dem integrierten ABS® Twin Airbag System und den Zip-Ons in verschiedenen Größen. |
2009 | Mit der Wireless Activation, der funkgesteuerten Fernauslösung wird gemeinschaftliches Skifahren noch sicherer. So kann beispielsweise im Notfall einer aus der Gruppe die Airbags der anderen auslösen. |
2010 | Erstmals können Rucksäcke mit der immens leichten Carbonpatrone ausgestattet werden, die eine Gewichtsersparnis von knapp 50% bietet (nicht in Nordamerika erhältlich). Mehr Flexibilität auch für Freerider: Speziell auf die Bedürfnisse von Freeridern abgestimmte Rucksack-Rückenplatte mit dem bewährten ABS-TwinBag-System: kompakt, schmal und leicht. |
2011 | ABS Zip-Ons für Vario und Powder-Line in neuem, funktionellerem Design. Unter anderem verfügen Sie über ein Notfallfach für sekundenschnellen Zugang zu Schaufel und Sonde inklusive SOS Label mit internationalen Notrufnummern. |























